Neue Desserts: Pröbeln, probieren, inspirieren
Thema des Monats

Neue Desserts: Pröbeln, probieren, inspirieren

Dass Menschen, die sich den lieben langen Tag mit Süssigkeiten beschäftigen, einen Traumjob haben, ist ein Irrtum. Beispiel gefällig? Auf der Suche nach neuen Ideen für Süssspeisen haben sich die Emmi Dessert-Expertin Nicole Laager und ein Emmi Entwickler René Kündig einen Tag lang durch englische Dessertbars und Glacestände gefuttert. «Am Schluss war uns hundeelend», gibt Nicole Laager...

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Ernährung und Stillzeit

Unbestritten die beste Nahrung für den Säugling ist Muttermilch. Sie schützt das Kind vor Allergien, Infektionskrankheiten und fördert die emotionale Verbundenheit mit der Mutter. Für die Mutter ist die Stillzeit aber auch geprägt von Anstrengung sowie kurzen und intensiven Nächten. Eine den veränderten Bedürfnissen angepasste Ernährungsweise ist daher nicht nur für die Qualität der Muttermilch, sondern auch für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mutter unerlässlich. Eine ausgewogene Ernährung mit einer hochwertigen Nahrungsmittelauswahl deckt den erhöhten Bedarf an Nährstoffen in der Stillzeit.

Die Muttermilchproduktion verbraucht Kalorien

Während der Stillzeit werden ca. 7 dl Muttermilch am Tag gebildet. Für deren Herstellung verbraucht der Körper in den ersten 3-4 Monaten etwa 600 Kalorien. Ein Teil dieses Bedarfes deckt der Körper mit den in der Schwangerschaft angelegten Fettdepos. Dies ist eine Chance, ein Teil des übrig gebliebenen Gewichtes auf natürliche Art zu reduzieren. Ist Stillen aus irgendeinem Grund nicht möglich, entfällt der Mehrbedarf an Energie und das Körpergewicht muss im Auge behalten werden.

Keine Diäten während der Stillzeit

Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung  gemäss den Empfehlungen der Lebensmittelpyramide, hat auch in der Stillzeit Gültigkeit. Reichlich Gemüse, Früchte, zu jeder Mahlzeit vollwertige Stärkeprodukte und ausreichend Milch und Milchprodukte als Quelle für Eiweiss und Kalzium. Fleisch liefert zudem wertvolles Eisen, Zink und B12. Wichtig sind auch der Einsatz von hochwertigen Ölen (z.B. Rapsöl, Olivenöl) und der regelmässige Konsum von Fisch zur Deckung der essentiellen (lebensnotwendigen) Fettsäuren.

Mehr Trinken und zusätzlich eine Milchportion pro Tag

Wie auch während der Schwangerschaft bleibt der Proteinbedarf für die Mutter auch in der Stillzeit leicht erhöht. Ein zusätzliches Glas Vollmilch bzw. eine zusätzliche Käseportion deckt diesen leicht gesteigerten Bedarf bereits ab. Wichtig ist auch, dass die stillende Mutter für die Produktion von Muttermilch täglich ca. 2,5 bis 3 Liter trinkt. Achten Sie auf eine koffein- und alkoholfreie Getränkeauswahl.

Schadstoffe in der Muttermilch vermeiden

Unsachgemässe Küchenhygiene, mikrobielle Verunreinigungen oder Schadstoffe können die Muttermilch und damit Ihr Kind  belasten. Über die Muttermilch können beispielsweise Quecksilber, Blei, Dioxine oder ähnliche Verbindungen zum Kind gelangen. Verzichten sie daher auf belastete Fischsorten wie Schwertfisch, Marlin/Speerfisch, Hai sowie auf Heringe und Lachs aus der Ostsee. Reduzieren Sie zudem Ihren Konsum von frischem Thunfisch und ausländischem Hecht. Gepfeffertes Wildfleisch sollten Sie wegen seines manchmal hohen Gehaltes an Blei höchstens zweimal pro Woche konsumieren.

Wussten Sie, dass ...

... Muttermilch ganz spezielle Abwehrstoffe enthält, die bisher keine Fertigmilch liefern kann?

... die Muttermilch durch die Nahrung der Mutter einen typischen Eigengeschmack bekommt? So kann der Säugling die vielfältigen Geschmacksrichtungen der Familienkost bereits über die Muttermilch kennen lernen.

... die stillende Mutter erst dann auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten soll, wenn der Säugling wiederholt auf ein bestimmtes Lebensmittel oder Gericht reagiert hat? Blähungen und Kolliken beim Säugling können zahlreiche andere Ursachen haben, die nicht zwangsläufig mit der Ernährung in Verbindung stehen.

... Alkohol über die Mutermilch in den kindlichen Organismus gelangt?
Regelmässiger Alkoholkonsum oder der Konsum von grösseren Mengen kann die psychomotorische Entwicklung des Kindes beeinträchtigen.

... dass Koffein in die Muttermilch übergeht und die Säuglinge durch grössere Mengen unruhig werden und nicht schlafen können?